Smart Life – Wenn Gegenstände schlau werden…

Ein kleiner Roboter der selbstständig und unermüdlich nach Zeitplan durch die Wohnung flitzt und staubtsaugt, ein Schlafsensor der den Schlafrhythmus und die Schlafqualität analysiert oder eine Waage die sich mit dem Fitnesstracker abstimmt. Heute schon käuflich zu erwerben – die Welt wird Smart!

Smarter Haushalt – putzende Pioniere

Jeder wünscht sich doch einen Butler oder eine Putzfee die einem das Leben erleichtert. Heute gibt es alle möglichen und unmöglichen Gadgets die auch aus einem Film made in Hollywood stammen könnten in jedem Technikmarkt. Die ersten derartigen Kreationen sind längst Realität, wie der berühmte Robo‐Hund Aibo von Sony. Das Fraunhofer‐Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart entwickelt einen Haushaltsroboter der bei der Altenpflege helfen soll, den Care‐O‐bot.

Pioniere auf dem Gebiet der Autonomie sind die zahlreichen Robo‐Putzhilfen, welche während wir arbeiten selbsttätig und unermüdlich nach Zeitplan staubsaugen oder wischen – wie zum Beispiel der Roomba, ein Staubsauger, und Scooba, ein Wischrobotor der Firma iRobot, die nach
der Arbeit zurück in Ihr Dock fahren um sich für die nächste Runde aufzuladen. „Die Roboter kommen“ brachte es kürzlich das Magazin Technology Review auf den Nenner. Und diese sind inzwischen keine abstrakte Vision mehr! Seht hier auch das Live-Video unserer Bürohelfer.

Smart Home – Das intelligente Haus

Vom Büro aus via Smartphone Licht und Heizung Zuhause steuern das ist Smart Home, wie die Entwicklungen rund um das intelligente Haus sich nennen, heute längst ein geläufiger Begriff. Die meisten Haushaltsgegenstände sind heute noch analog, daher wird es seine Zeit brauchen bis sich die „intelligenten“ Technologien überall durchsetzen werden. Momentan müssen einige die Geräte noch analog an einem Schalter an‐ und abgeschaltet werden. Viele nutzen ihre Smartphones und Tablets als Schaltzentrale für Stereoanlage, Fernseher und Co. Längst haben sich Smartphones als Fernbedienung etabliert. Warum sollten wir nicht auch unsere Haushaltsgeräte damit fernsteuern?

Die zunehmende Digitalisierung bietet Verbrauchern zahlreiche Leistungen in verschiedenen Bereichen, wie Energieeffizienz, Gebäude und Gerätesicherheit, ganz abgesehen vom Komfort bzw. der erhöhten Wohnqualität. Laut einer Umfrage an Smart Home interessierte VerbraucherInnen verspricht sich die mehrzahl eine Erleichterung des täglichen Lebens (80% der Befragten) durch intelligenten Wohnlösungen, gefolgt von der finanziellen Ersparnis (68%) und erhöhtem Komfort im schauen Haus (56%). Verbraucher wie Experten sind sich einig, das die Energieeffizienz (bewertet in einer Umfrage weit über 70%) ein sehr Attraktiver Vorteil von Smart‐Home‐Lösungen ist. Durch Vernetzung und
Fernsteuerbarkeit kann die Waschmaschine beispielsweise die Waschung so terminieren, dass zum günstigsten Strompreis gewaschen wird.

Auch das Bundeswirtschaftsministerium ist mit an Bord durch die Förderung des Innovationszentrum Connected Living . In diesem Partnernetzwerk werden branchenübergreifend Technologien der Smart‐Connect‐Plattform erprobt sowie Ideen und Geschäftsmodelle rund um
das vernetzte Zuhause konzipiert.  Datensicherheit Bedenken wie: “Möchte ich wirklich das auf fast jedes Gerät von außen per Internet zugegriffen werden kann? Oder gleich das gesamte Haus hacken und damit meiner
Kontrolle entziehen? Totale Vernetzung, ein neues Internetzeitalter.

“Ja, wir sind drin, und zwar rund um die Uhr” – Boris Becker

Viele Verbraucher_Innen sehen natürlich in Smart Connect (der intelligenten Vernetzung von Dingen) auch einige Vorteile: “Beim nächsten Mal, wenn mir einfällt, dass ich die Kochplatte angelassen habe, brauche ich nicht panisch nach Hause zu fahren, sondern kann entspannt nach
meinem Smartphone greifen.”

 

Weiter interessante Websites

Die Studie Smartes Zuhause – Zukunftschancen verschiedener Industrien
Telekom Blog zum Thema Connected Home